Behandlungsschwerpunkte

Angststörungen
Zu den Angststörungen zählen unter anderem plötzlich auftretende Panikattacken (u.a. mit Herzrasen, Schwitzen, Zittern), soziale Ängste (Angst sich zu blamieren, von anderen abgewertet werden oder Selbstunsicherheit), Phobien (wie z.B. Höhenangst, Klaustrophobie, Angst vor bestimmten Tieren, Blut- oder Spritzenphobie), Angst vor Menschenansammlungen (z.B. Bus oder Bahn fahren, oder öffentliche Plätze) oder sehr starke Sorgen.

Psychotraumata und PTBS
In Folge eines schwerwiegenden Ereignisses (z.B. schwerer Unfall, körperlicher oder sexueller Missbrauch, schwere Naturkatastrophen) können starke Belastungen und Einschränkungen auftreten. So kann sich beispielsweise eine Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS/PTSD) entwickeln. Bei Interesse gibt es auf der folgenden Seite mehr Informationen.

Affektive Störungen
Zu den affektiven Störungen zählen Veränderungen im Gefühlsleben wie beispielsweise die Depression, die mit starken Gefühlen von Niedergeschlagenheit, Antriebslosigkeit und Energieverlust sowie Schlafschwierigkeiten einhergehen kann. Zusätzlich zählen noch psychische Krankheiten wie das Erschöpfungssyndrom (Burnout), die bipolare Störung (manisch-depressiv) oder auch die anhaltende Trauerstörung dazu dazu. Weitere Informationen dazu finden sich beispielsweise bei der deutschen Depressionshilfe.

Zwangsstörungen
Zu den Zwangsstörungen gehören aufdringliche (und teilweise unsinnige) Gedanken, die eigentlich gar nicht gewollt werden oder auch Handlungen, die immer wieder wiederholt werden müssen (z.B. den Herd kontrollieren oder kontrollieren, ob die Tür abgeschlossen ist).

Sexuelle Störungen
Zu den sexuellen Störungen gehören Probleme im Bereich der Sexualität wie beispielsweise Erektionsstörungen (erektile Dysfunktion), Schwierigkeiten einen Orgasmus zu bekommen, Störungen im Bereich der Lust (Appetenzstörungen) oder auch Störungen der sexuellen Präferenzen (z.B. Masochismus, Fetischismus, Voyeurismus, Pädophilie oder ähnliches).

Sucht und Substanzmissbrauch
Hierzu gehören Missbrauch oder Abhängigkeit von verschiedenen Substanzen wie z.B. Alkohol, Cannabis/Marihuana, Heroin, Kokain oder auch Nikotin. Weiterhin zählen auch der Missbrauch bzw. die Abhängigkeit von Medikamenten dazu (z.B. Schmerzmittel). Weitere Informationen hierzu gibt es beim Gesundheitsministerium.

Schwierigkeiten mit der Impulskontrolle
Hierzu zählen Verhaltenssüchte wie z.B. Kaufsucht, Spielsucht, Abhängigkeit von social media, Internetsucht/Handysucht, oder auch Abhängigkeit bzw. Missbrauch von Pornografie. Darüber hinaus gehören auch der Drang, sich an der Haut zu zupfen (Skinpicking, Dermatillomanie) oder der Drang, Haare auszureißen (Trichotillomanie), dazu.

Borderline, sowie weitere Persönlichkeitsstörungen
Hierzu zählen überdauernde und wiederkehrende Schwierigkeiten im Umgang mit sich selbst, der Umwelt oder anderen Menschen. Dazu gehören beispielsweise die Borderline Persönlichkeitsstörung, der Narzissmus oder eine sehr ausgeprägte Selbstunsicherheit. Auch starker Perfektionismus oder der Drang, dass alle Dinge um einen herum eine bestimmte Ordnung haben müssen können dazu gehören.

Essstörungen
Zu den Essstörungen gehören allgemein Schwierigkeiten im Umgang mit der Nahrungsaufnahme. Dazu zählen beispielsweise Themen wie Magersucht (Anorexia Nervosa), Bulimie (Bulimia Nervosa), oder regelmäßige Essattacken (Binge-Eating). Weitere Informationen finden Sie beim Gesundheitsministerium.
Weitere Behandlungsansätze

Schematherapie
Die Schematherapie geht davon aus, dass prägende Erfahrungen in der Vergangenheit zur Entwicklung emotionaler Schemata beigetragen haben. Entsprechend ist es das Ziel, wenig hilfreiche Schemata zu verändern. Um das zu erreichen wird am Umgang mit den verschiedenen inneren Anteilen (z.B. „inneres Kind“), sowie am Umgang mit den vergangenen Erfahrungen gearbeitet.
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Tel: 0178 3142908
